Und baute ihr einen Tempel
Obermeier, Siegfried
Siegfried Obermeier
Eine Geschichte von Leidenschaft und Verrat vor der Kulisse einer längst vergangenen Hochkultur: die Liebe des Bildhauers Piay zur schönen Tochter Ramses' II., des berühmtesten aller Pharaonen. Ägypten unter Ramses II. (1279-1212 v. Chr.). Das Land am Nil erlebt seine größte politische und kulturelle Blüte. Gottgleich regiert der Sohn des Lichts das Reich und läßt gewaltige Tempel und Paläste errichten, die alles bisherige in den Schatten stellen. Sich selbst feiert er in unzähligen Monumentalstatuen, Reliefs und Inschriften. Nur eine seiner vielen Frauen darf neben ihm repräsentieren: Nefertari, die Große Königsgemahlin. Ihr zu Ehren soll sein hochgeschätzter erster Baumeister Piay einen Tempel im Süden Ägyptens erbauen, ein steinernes Denkmal für die Ewigkeit. Und Ramses Wunsch ist es, daß Merit-Amun, die älteste Tochter des Pharaonenpaars, Piays Arbeit dort überwacht. Aus dieser Begegnung erwächst eine ebenso leidenschaftliche wie hoffnungslose Liebe zwischen Piay und der Sonnentochter. Allein die Augen zu ihr zu erheben, ist Gotteslästerung, wieviel mehr noch, sie zu berühren. Mit jedem Meißelschlag hämmert Piay ihren Namen in den Stein der königlichen Statuen von Abu Simbel, weiht ihn so im stillen der Geliebten. Niemand darf von dieser Liebe erfahren. Doch Mißgunst und Intrigantentum herrschen unter den machtbesessenen ägyptischen Würdenträgern und Hohepriestern.
Edition Meyster, München
Belletristik Erwachsene
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